HVB Jugendmentoring

Starthilfe für den Berufseinstieg

Berufsperspektiven für arbeitssuchende Jugendliche: HVB-Mitarbeiter engagieren sich bei JOBLINGE als Jugendmentoren.

In Deutschland finden über sieben Prozent der jungen Erwachsenen keinen Einstieg ins Berufsleben. In einer Kooperation mit der gemeinnützigen Initiative JOBLINGE gAG setzt sich die HypoVereinsbank mit einem Mentoring-Programm für sie ein.

Schritt für Schritt zum Job

In der Aufnahmephase können arbeitssuchende, schwer vermittelbare Jugendliche in gemeinnützigen Projekten beweisen, dass sie motiviert sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Welche Ausbildung zu ihren Begabungen passt, erarbeiten sie in der zweiten Phase des Programms. Erste Erfahrungen im betrieblichen Alltag sammeln die Jugendlichen in der zweimonatigen Praxisphase, die sie in einem mit JOBLINGE kooperierenden Unternehmen absolvieren. Letzte Etappe auf dem Weg zum Ausbildungsplatz ist die Probephase bei einem JOBLINGE-Kooperationspartner. Stimmen dort für beide Seiten die Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit, erhält der Jugendliche einen Ausbildungs- oder Anstellungsvertrag.

Beide Seiten profitieren

Begleitet werden die Jugendlichen während des Programms von lokalen JOBLINGE-Teams sowie einem persönlichen Mentor. In München sind die ersten „Tandems“ – bestehend aus jeweils einem Jugendlichen und einem erfahrenen HVB-Mitarbeiter – im Juli 2012 gestartet. Inzwischen sind es 200. Unser Ziel ist es, das HVB-Jugendmentoring-Programm auf alle Standorte von JOBLINGE auszuweiten.
Nicht nur die Jugendlichen gewinnen durch die persönliche Betreuung. Auch die Mentoren selbst entwickeln sich im Verlauf des Programms weiter und sammeln wertvolle Erfahrungen für Beruf und Alltag.

Martina Rabe, Mitarbeiterin der HypoVereinsbank:
„Lebenserfahrung kann man nicht kaufen! Das Konzept der Joblinge zur Unterstützung von Jugendlichen bei dem Einstieg in das Berufsleben gefällt mir gut, weshalb ich seit 2013 ehrenamtlich als Mentorin den Jugendlichen mit meinen Erfahrungen zur Seite stehe.
Durch die Globalisierung müssen sich die heutigen Jugendlichen anderen Bedingungen und Herausforderungen bei der Erlangung eines Schulabschlusses und  der anschließenden Suche nach einem Ausbildungsplatz stellen, als dies noch vor 20–25 Jahren der Fall war. Das Dankeschön eines Mentees ist für mich, wenn ich sehe, dass der Jugendliche gewillt ist, an sich zu arbeiten und aktiv seine „2.Chance“ nutzt.
Warum nicht den Jugendlichen – unserer Zukunft – bei der Wegfindung unterstützen, denn in der Stadt helfe ich auch, wenn ich nach dem Weg gefragt werde.“

Andreas Lachner, Mitarbeiter der UniCredit Business Integrated Solutions:
„Ich engagiere mich seit knapp zwei Jahren als Mentor und möchte die Jugendlichen bei ihrem schwierigen Start ins Berufsleben unterstützen. Die Arbeit mit ihnen ermöglicht mir immer wieder einen Perspektivenwechsel und relativiert viele Probleme in meinem eigenen Alltag, wenn man sich mit der Geschichte des Jugendlichen beschäftigt.“

Weitere Themen

  1. Lichtpunkte e.V. organisiert kostenlose Bildungs- und Freizeitaktivitäten für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der Verein wurde 2012 mit Geldern aus der Rest-Cent-Initiative gefördert.

    Gemeinsam geht vieles besser

    Wir machen uns stark für sozial Benachteiligte

  2. Wir machen uns für Finanzbildung stark

    Die Finanzwissensinitiative der HypoVereinsbank